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Breitband-InitiativeSchnelle Internetzugänge werden für viele Lebenslagen immer wichtiger. Für die Kommunikation von Unternehmen, als Informationsgrundlage für Bürger, als schulisches Mittel, für die Kommunikation und Abrechnung im Gesundheitssektor, in der Planung für landwirtschaftliche Betriebe; nach kurzer Überlegung fallen jedem eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten ein. Leider sind schnelle Internetanbindungen nicht überall verfügbar. Der
Wenn Sie künftig weitere Informationen zum Thema Breitband in den Landkreis-Gemeinden haben möchten, informieren wir Sie gerne. Bitte hinterlassen Sie hier Ihre Kontaktdaten: Ja, ich möchte künftig über das Thema Breitband im Landkreis Göttingen informiert werden!! Pressemitteilung Breitband_Initiative: "Landrat bietet Gemeinden Machbarkeitsstudie an " Rücklaufquote von 11,35 % bei Breitbandumfrage – Spitzenwert in Niedersachsen – hinreichende Datengrundlage für gezielten Ausbau 11,35 % der Kreisbewohner haben sich an der Umfrageaktion der Kreisverwaltung zur Breitbandtechnologie beteiligt. Das bedeutet einen Spitzenwert in Niedersachsen. Damit liegt zugleich qualitativ und regional eine hinreichende Datengrundlage für die weitere Arbeit vor. Dies ist das Ergebnis der vor Weihnachten 2008 von der Kreisverwaltung und der WRG – Wirtschaftsförderung Region Göttingen - gemeinsam mit Städten und Gemeinden durchgeführten Befragung zum Stand der Ausstattung mit Breitbandtechnologie. Gleichzeitig kündigte Landrat Reinhard Schermann an, dass er als nächsten Schritt den Bürgermeistern eine Machbarkeitsstudie anbieten werde. Damit sollen konkrete Lösungsansätze für eine Erschließung, eine sinnvolle Kopplung von verschiedenen unterversorgten Gebieten, der Qualitätsstandard und auch die Kosten für den benötigten Ausbau im Kreisgebiet ermittelt werden. Schermann betonte, dass der Versorgungsgrad nach Angaben der Anbieter bei 96,5 % liegt. Dies sei ein guter Wert. Allerdings gehe es jetzt darum, die weißen Flecken zu beseitigen und vor allem den Standard deutlich zu verbessern. In Zukunft solle jeder Haushalt und jedes Unternehmen im Landkreis Göttingen über ein schnelles Internet verfügen können. Die Ergebnisse im Detail wurden am Montagabend vom Chef des Breitband Kompetenz-Zentrums in Osterholz-Scharmbeck, Herrn Dr. Derek Meier, Bürgermeistern und Ortsbürgermeistern, verantwortlichen Verwaltungsmitarbeiten aus den Gemeinden, Mitgliedern des Kreistages und Vertretern von Unternehmens- und Wirtschaftsverbänden vorgestellt. Der Landrat dankte den zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern sowie den Unternehmen für die Beteiligung an der Aktion. Das gute Gelingen dieses Vorhabens sei vor allem auf die enge Kooperation mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern zurückzuführen, die die logistische Betreuung der Umfrage vor Ort übernommen hatten. Durch den besonderen Einsatz der Orts- bzw. Gemeinderäte wurde in Barterode sogar eine Beteiligung von 62% und in Landolfshausen eine Beteiligung von 39% erreicht. Die zentrale Organisation sei durch die Kreisverwaltung und die WRG erfolgt, die auch die Kosten übernommen hatte. Der Landrat betonte weiter, dass die Kreisverwaltung – wie bisher – ihre Verantwortung in der Information und Koordination der Aufgabe sieht. Die Umsetzung des Breitbandausbaues sei Sache der Städte und Gemeinden. Es erscheine dennoch wie bei der Umfrage sinnvoll und zweckmäßig, den nächsten Schritt wieder gemeinsam zu machen, um gleiche Startbedingungen zu schaffen. Auf die Machbarkeitsstudie eingehend, führte der Landrat aus, dass durch ein gemeinschaftliches Vorgehen Synergien zu erzielen sind, die einen großen Vorteil für die Gemeinden bedeuten. So könnten u. a. leistungsfähige Netzinfrastrukturen geschaffen werden, die auch über Gemeindegrenzen hinweg zur Verfügung zu stehen. Und es könne eine „Rosinenpickerei“ der profitablen Gebiete durch die Anbieter vermieden werden. Voraussetzung für die Realisierung der Machbarkeitsstudie sei zum einen die Förderung der Planungsmaßnahme durch das Land und zum anderen das Einverständnis und die Unterstützung der Bürgermeister bzw. Stadt- und Gemeindverwaltungen. Nach Angaben des Landrates werden die Planungskosten auf rd. 40 bis 50.000 EUR geschätzt. Im Falle einer zu erwartenden Förderung durch das Land würde eine finanzielle Eigenbeteiligung von ca. 20.000 EUR verbleiben. Die WRG habe sich bereit erklärt, diese Kosten zu übernehmen. Für die Fertigstellung der Machbarkeitsstudie sei erfahrungsgemäß ein Zeitrahmen von 6 Monaten zu erwarten. Schermann zeigte sich zuversichtlich, dass eine Verständigung über das Verfahren mit den Städten und Gemeinden schnell und unbürokratisch erreichbar sei. Er verwies abschließend darauf, dass dieses Engagement des Landkreises Göttingen im Vergleich zu anderen Landkreisen nicht selbstverständlich sei. |
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