12. Forum für Ideen am 05.03.2012 im Laser-Laboratorium Göttingen e.V.

(v.l.) Heiko Keilholz (HKS), Arasch Malgard (Datasor), Stefanie Kleine (WRG) und Torsten Koch (Bramburg Werbung) - Foto Laser-Laboratorium Göttingen e.V.

Rund 75 Unternehmer und Wissenschaftler trafen sich zum Gedankenaustausch am 05.03.2012 im Laser-Laboratorium Göttingen zum  Thema "Vermarktung von Innovationen".

Welche Partner sollen einbezogen werden? Welche Schwierigkeiten müssen überwunden werden? Wie kann eine Innovation am sinnvollsten vermarktet werden? Genau diese Antworten wurden im Interview mit WRG-Prokuristin Stefanie Kleine von drei Unternehmern aus der Praxis geliefert.

Für Arasch Malgard, Inhaber der Firma  Datasor, steht die Gewinnung des Vertrauens seiner Kunden an oberster Stelle. Die Entwicklung seiner intelligenten Backup-Einheit, die aus einer Systemsoftware, der Hardware und einem Tresor besteht, hat rund 2,5 Jahre gedauert. Man braucht einen absolut verlässlichen Partner, den man in Netzwerken findet, betont Heiko Keilholz, Chef der  HKS-Unternehmensgruppe. Er berichtet über seine wertvollen Kontakte, die er bei den Foren für Ideen und Innovationspreisen gewonnen hat. HKS hat zusammen mit dem  Laser-Laboratorium ein Sprengstoffdetektionsgerät entwickelt. Torsten Koch, Inhaber von  Bramburg Werbung, bestätigt diese Einschätzung. Er ergänzt, dass für seine Expansionspläne auch motiviertes Fachpersonal wichtig ist. Der Vertrieb seiner Innovation „Display Recycling“ läuft derzeit noch überwiegend durch seine Netzwerkkontakte.

Das Laser-Laboratorium arbeitet bereits seit Jahren eng mit einem Netzwerk aus Wirtschafts- und Wissenschaftsvertretern zusammen, wie der Direktor Dr. Alexander Egner ausführt. Wie zuverlässig der mit der HKS-Gruppe entwickelte Sprengstoffdetektor arbeitet, erklärte Dr. Hainer Wackerbarth. Hunde lassen sich ablenken oder es gibt Parfumsorten, deren chemische Zusammensetzung der von Sprengstoffen ähnelt und Fehlalarme auslösen. Der neue Spengstoffdetektor kann genau unterscheiden und ist somit eine Lösung für alle Orte, wo nach Sprengstoffen gesucht werden muss.

 Landrat Bernhard Reuter lobte den innovativen Geist in der Region und wies gleichzeitig auf die gemeinsamen Herausforderungen durch den demographischen Wandel und die Schaffung von Arbeitsplätzen hin. Dafür ist ein Klima wichtig, in der sich Wirtschaft und Wissenschaft optimal entfalten können. Als Landrat ist es sein Ziel, dass der Landkreis Göttingen zum Motor für die regionale Entwicklung in Niedersachsen wird.

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